Tracht Völkerführung

Der Salbei blüht … 

Der Salbei bei mir im Garten blüht und summt vor lauter Bienen. Auch die Rosenbüsche bei den Nachbarn sind voller Bienen. Schön ist das – endlich ist es warm. Am Freitag waren zwei liebe Imkerfreunde aus meinem Imkerverein bei mir und haben sich von meinen zwei wirklich starken Völkern jeweils einen Ableger gemacht. Wir haben lange gesucht, ob eh keine Königin dabei ist, die will ich nämlich nicht hergeben. Die neuen Völker würden sich zwar (wenn man eine Wabe mit ganz junger unverdeckelter Brut einhängt) eine neue Königin nachziehen, aber das dauert ca. 16 Tage. Weiselzellen, sollte man keine eigenen haben, kann man von Stefan Mandl in Schwechat beziehen.

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Baumpflanzungen Knoten Prater

Die Firma Raumgrün Landschaftsbau hat im Aufrag der ASFINAG beim Knoten Prater (bis Abfahrt Handelskai) wirklich sehr viele Bäume und Sträucher gepflanzt. Ich habe mir die Pflanzliste schicken lassen (vielen Dank!) und um imkerlich-relevante Daten, wie Blütezeit, Nektar- und Pollenangebot bzw. Pollenfarbe, ergänzt (soweit ich diese Infos im Internet recherchieren konnte).

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Pollen, Pollen, Pollen

Kaum ist das Wetter wieder besser (wärmer),  fliegen die Bienen auch schon eifrig um Pollen und Nektar zu sammeln. Das ist auch wirklich wichtig, denn die Königin legt so ca. 2000 Eier am Tag, die müssen erst mal versorgt werden… Ich konnte Bienen mit weißem, gelbem und orangenem Pollen sehen und fotografieren. Da freut sich das Imkerherz.

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Ribisel werden angeflogen 

Obwohl Apfel-, Birnen-, Weichselbaum und Flieder gerade blühen, fliegen die Bienen auch zur Ribisel … Schaut ja eher unscheinbar aus, die Ribiselblüte, aber sie dürfte dennoch wichtig sein. Laut Studie von Dr. Stefan Mandl gibt es bei der Ribisel (Johannisbeere) um 75 bis 93 % weniger Ertrag und auch weniger Samen pro Pflanze, wenn sie nicht durch Bienen bestäubt wird. Die Tracht-Vielfalt für die Bienen ist besonders gut in den Kleingartenanlagen …

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Gute Tracht, mieses Wetter! 

Die „Gute Luise“, ein Birnenbaum,  steht bereits in voller Blüte. Da haben es meine Bienen nicht weit zu fliegen – nur ca zwei Meter. Und der „Freiherr von Berlepsch“, ein Apfelbaum, fängt auch schon langsam zu blühen an und steht nur 5 Meter entfernt. (Mein „Golden Delicious“ lässt sich noch Zeit.) Die Nachbarn haben Zwetschge, Kriecherl und Weichsel… Achja und Flieder habe ich auch, der fängt in wenigen Tagen an. Doch leider ist das Wetter wirklich mies. So um die 10 Grad, Wind, wenig Sonne und immer wieder Regen. Da kommen die Bienen nicht auf die erforderlichen Flugstunden. Ich werde wohl ein wenig zufüttern – die Völker sind stark, die verputzen ganz schön viel …

© fotolia, Johanna Mühlbauer
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Palmkatzerl den Bienen!

An der Salweide – besser bekannt als Palmweide – wachsen „Palmkätzchen“. Gestern habe ich im Prater (Landschaftsschutzgebiet) eine Frau angetroffen, die Palmkätzchen am Heutstadlwasser geschnitten hat. Das ist verboten! Ich habe sie gebeten damit aufzuhören und sie hat zum Glück meinem Wunsch entsprochen … Palmkätzchen dürfen in freier Natur nicht geschnitten werden … und das hat einen Grund: Die Blüten sind im März eine der wichtigsten (und vorallem ersten und lebensnotwendigen) Nahrungsquellen für überwinternde Insekten (zB Bienen, Zitronenfalter, Tagpfauenaugen). Bitte unterlassen sie das Schneiden von Zweigen in der Natur. Wenn unbedingt notwendig kaufen sie welche (gezüchtet) oder schmücken sie andere Zweige als Osterdeko. (Bild: © fotolia, Johanna Mühlbauer)